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| Misteltherapie wieder durch Kassen refundierbar |
Liebe Mistelstreiter und Plattformisten! Für alle, die nicht bei der heutigen Pressekonferenz im Presseclub Concordia zur Misteltherapie dabei waren, die frohe Botschaft in Kürze: In Abwesenheit von Mag. Hartinger wurde eine schriftliche Stellungnahme von Franz Bittner, Vorsitzender der Trägerkonferenz des HV und Obmann der WGKK verlesen und der Presse übergeben: Die Selbstverwaltung in der Sozialversicherung will in bestimmten Bereichen- auch wenn der wissenschaftliche Nachweis nicht erbracht ist- sehr wohl auf die Erfahrungen der behandelnden Ärzte vertrauen und den Versicherten Zugang zu Therapien ermöglichen, die (noch) ohne ausreichende Evidenz sind. Das heißt in diesem Fall, dass die Misteltherapie additiv zu einem onkologischen Therapiekonzept vom behandelnden Arzt, soferne er es für notwendig erachtet, verordnet werden kann. Die daraus entstehenden Kosten werden von der Sozialversicherung übernommen und der Patient wird damit nicht belastet. Dieser Erfolg wurde meiner Meinung nach durch die ausgezeichnete Zusammenarbeit der Plattformen, individueller Initiative und unterschiedlicher Strategien von zart bis hart ermöglicht und jedenfalls durch den unerschütterlichen Willen uns weder als Patienten noch als Ärzteschaft einschüchtern oder entmündigen zu lassen! |
| Links zum Thema: www.anthromed.at www.zukunfterleben.at |
| Quelle: GAÄÖ,GAMED Datum: Di, 11. 4. 2006 |
Liste zuletzt aktualisiert am: Mittwoch, 28. Jänner 2009, 12:27