+++ Wahlfach Anthroposophische Medizin – „Medizin menschlicher machen“ – Methodenseminar 8.-12. Mai 2017, MedUni Wien – Anmeldung und weitere Informationen hier  +++

Gesellschaft für anthroposophische Medizin in Österreich

Jeder Mensch ist neben seiner körperlich-lebendigen Präsenz auch ein seelisches und geistiges Wesen.  Diese Erkenntnis ist die Grundlage  der Anthroposophischen Medizin.  Daraus resultiert ein erweitertes Verständnis von Gesundheit und Krankheit, das in seinen Therapieansätzen dem ganzen Menschen in seiner Einzigartigkeit gerecht werden kann.

„Medizin menschlicher machen“ – das wollen wir erreichen!

VERAN­STALT­UNGEN

Aktuelle Veranstaltungen und Kongresse

ÖAK DIPLOM

Diplomlehrgang für Anthroposophisch erweiterte Medizin (ÖAK approbiert)

ÄRZTELISTE

Finden Sie anthroposophisch tätige Ärzte in Ihrer Nähe

GAMÖ

Über die Gesell­schaft für Anthropo­sophische Medizin in Öste­rreich; Mitglied­schaft, Statuten

ANTHRO­POSO­PHISCHE MEDIZIN

Was ist Anthroposophische Medizin; Grundlagen, Anwendungsgebiete

Für Patienten

Informationen über anthroposophisch tätige Ärzte, Therapien, Veranstaltungen

FORSCHUNG

Publikationen, Forschungs­felder, Forschungs­institute

MITGLIEDERBEREICH

Dieser Bereich ist nur registrierten GAMÖ-Mitgliedern zugänglich

LITERATUR

Ausgewählte Literatur zu anthroposophischer Medizin und Bezugsquellen

Kontakt

11 + 11 =

News

Zum Hintergrundbild – Die Birke (Betula alba):

Bereits im Anblick der hellen Birkenwälder – die Birke gedeiht nur bei genügend Licht –  zeigt sich ihr besonderer Charakter: mit ihrer weiß-glänzenden Rinde, den biegsamen Zweigen, die wie ein Springbrunnen aus dem gerade aufstrebenden Stamm hervorsprossen und den zartgrünen Blättern erscheint sie wie der lebendige Frühling.

Genauer betrachtet zeigen sich in der Birke gegensätzliche Phänomene:  einer elastisch-plastischen Beweglichkeit im Bereich der Zweige und Blätter (Birkenzweige werden auch für Flechtwerk verwendet) steht eine Verhärtungstendenz der Rinde gegenüber, die vor allem bei älteren Bäumen aufspringt, zerreisst und steinhart wird. Bewirkt wird dies durch eine besondere Eigenschaft im Säftestrom der Birke: der Salzprozess wird aus dem aufsteigenden Säftestrom in die Rinde geleitet, um sich dort abzulagern. Die Zweig- und Blattregion verbleibt somit weitgehend mineralsalzbefreit und erhält dadurch ihre besondere Elastizität und Lebendigkeit.

Somit ergeben sich für die anthroposophische Medizin, je nach verwendeten Pflanzenteilen,  zwei Hauptanwendungsgebiete:

  • Zubereitungen aus den Birkenblättern wirken den Sklerosekräften entgegen, und unterstützen die Ausscheidungsfunktionen, z.b. im Arzneimittel Rheumadoron bei rheumatischen und arthrotischen Beschwerden.
  • Die Birkenrinde wiederum unterstützt die Grenzbildung des Organismus  – nach innen und nach außen: einerseits im Bereich der Haut bei verschiedenen Formen von Ekzemen, z.b. Imlan Creme, andererseits auch im Bereich des Verdauungstraktes, v.a. des Darmes –  einer Grenzfläche im Inneren des Organismus –  z.B.  Birkenkohle comp. Kps. bei Diarrhoe.

Dr. Ulrike Handler